An dieser Stelle sollen Wortverdrehungen, Unwahrheiten und schwammige Definitionen gelistet werden und die Hintergründe analysiert werden
(Copyright Horst Thiel)

Gleichgewicht der Natur

Klingt gut, oder ? Die Ureinwohner in Brasilien sollen mit der  unberührten Natur, die sich noch im Gleichgewicht befindet, im Einklang leben. Wir Bürger aus einem Industrieland zerstören alle natürlichen Gleichgewichte.
So hört man es aus jeder Ecke. Stimmt das denn so?

In der Natur gibt es keine Gleichgewichte, die Wissenschaft spricht höchstens von „Fließgleichgewichten“ PuTTY SSH execute remote command , nur Ungleichgewichte ermöglichen erst Anpassung und Entwicklung.

Erneuerbare Energie

Klingt gut, nicht wahr?!
Aber was ist erneuerbare Energie? Gibt es die überhaupt?

Wind? Wind war immer Wind und wird es auch bleiben.

Oder die Sonne? Die Sonne verbrennt sich seit Milliarden Jahren selbst, sie erneuert sich nicht, im Gegenteil.

Hier wurde wieder einmal marketingmässig ein Begriff geprägt, der allzu gerne aufgenommen und nachgeplappert wird, ohne selbst nach zu denken.

Wenn Menschen von Energie reden, meinen sie in der Hauptsache drei Dinge: 1. Strom 2. Wärme 3. Maschinen

„Bio“-Diesel

Benzin und Diesel ist genau wie „Bio“-Ethanol und  „Bio“-Diesel aus der Energie von Pflanzen gewonnen, die einen Pflanzen lebten vor langer, langer Zeit, die anderen müssen angepflanzt und geerntet werden.

 

Die „Würde“ des Menschen (Menschenwürde)

Ich habe ein Problem mit dem Begriff. Wenn der Gesetzgeber meint, dass der Staat die Grundrechte, auch Menschenrechte, unbedingt respektieren muss, dann soll er das auch so formulieren und keine schwammigen Begriffe verwenden, deren Deutung ins Grenzenlose ausufert.

Der Begriff „Würde des Menschen“ ist nicht klar definiert, noch nicht einmal der Begriff „Mensch“ ist klar definiert.

Unter Menschenwürde wird die Vorstellung verstanden, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder anderer Merkmale wie Geschlecht, Alter oder Zustand denselben Wert haben, da sie sich alle durch ein dem Menschen einzig gegebenes schützenswertes Merkmal auszeichnen, die Würde.

Im oben stehenden Absatz wird „Würde“ mit „Würde“ definiert, alle Menschen haben eine Würde, weil sie sich durch Würde auszeichnen.

Das Bundesverfassungsgericht hat 2006 in seinem Urteil zum Luftsicherheitsgesetz auch noch einmal definiert, was ein Mensch sei: „… danach ist der Mensch nach der Wertordnung des Grundgesetzes, ein Wesen, das „in Freiheit (über) sich selbst bestimmt.“

Nun ist aber gerade die Frage, ob der Mensch einen freien Willen hat, mindestens genau so umstritten. In neurologischen Experimenten konnte gezeigt werden, dass wahrscheinlich kein freier Wille existiert. Damit wäre natürlich die o.g. Definition hinfällig.
Und kann ein Schimpanse in Freiheit nicht über sich selbst bestimmen? Wenn doch, ist er ein Mensch?

Wenn die Menschenwürde tatsächlich unantastbar ist, wie in Artikel 1 des Grundgesetzes ausdrücklich erwähnt, dann muss sie nicht geschützt und geachtet werden.
Die Frage ist also, ob im Grundgesetz

  • das Bestehen eines Sachverhalts formuliert („ist unantastbar“) oder
  • das Bestehen des Sachverhalts nur suggeriert wird.

Ist der Mensch auch eine Sache?

Jeder würde spontan mit „Nein“ antworten, aber selbst hier ist es nicht so einfach.
Nehmen wir das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), § 90: Sachen sind jeder körperliche Gegenstand. Menschen sind auch körperlich, sind sie auch Sachen?
Das wird in der Rechtsprechung, bei Diebstahl eines Leichnams, so behandelt.

(Wird fortgeführt)